Unternehmen sprechen über den Einsatz von AI und automatisierten Prozesse, doch viele IT-Landschaften sind dafür nicht ausgelegt. Fragmentierte Systeme, fehlende Datenklassifizierung und unzureichende Sicherheitsstrukturen bremsen die Umsetzung. Die Lücke zwischen Anspruch und Realität wird größer und zunehmend zum Hindernis für den produktiven Einsatz von AI.
Diese Diskrepanz wurde auch auf der Microsoft Ignite 2025 deutlich. Dort präsentierte Microsoft mit der „Frontier Firm“ ein Zielbild einer Organisation, in der AI tief in Prozesse, Datenflüsse und Sicherheitsarchitekturen eingebettet ist. Dieses Modell zeigt, wie (Agentic) AI Aufgaben automatisiert, Datenflüsse steuert und Sicherheitsmechanismen eigenständig berücksichtigt. Gleichzeitig macht es deutlich, welche infrastrukturellen Voraussetzungen Unternehmen erfüllen müssen, um (Agentic) AI überhaupt produktiv nutzen zu können.
Für viele Unternehmen wirkt das noch wie Zukunftsmusik – gleichzeitig macht die Ignite klar: Die Ansprüche an eine AI-fähige Infrastruktur steigen jetzt, nicht irgendwann. Wer die Potenziale von (Agentic) AI nutzen will, braucht ein konsolidiertes Fundament. Die zentrale Frage lautet daher: Welche Schritte müssen Unternehmen heute priorisieren, um ihre Infrastruktur AI-ready zu machen?
Vier Handlungsfelder für eine AI-fähige Infrastruktur
Damit AI sicher und effizient eingesetzt werden kann, müssen Unternehmen ihre Infrastruktur gezielt weiterentwickeln. Im Zentrum stehen vier Handlungsfelder, die die Grundlage für den produktiven Einsatz von AI bilden.
- Sicheren Zugang zu AI gewährleisten
Technologien wie Windows 365 und Azure Virtual Desktop (AVD) schließen Skalierungslücken, die im klassischen Endpoint Management schwer zu lösen waren. Sie ermöglichen einen sicheren, flexiblen und ortsunabhängigen Zugriff auf AI-gestützte Anwendungen. Unternehmen sollten prüfen, wie sie solche Lösungen einsetzen können, um Mitarbeitenden einen geschützten Zugang zu modernen AI-Tools zu bieten. - Optimale Integration bestehender Technologien
Viele Unternehmen schöpfen das Potenzial ihrer vorhandenen Microsoft-Lizenzen und -Tools nicht vollständig aus. Es lohnt sich, gezielt zu analysieren, welche Funktionen wie Teams Phone, Azure Virtual Desktop, Purview oder Entra aktiviert und besser integriert werden können, um Effizienz, Sicherheit und AI-Fähigkeit zu steigern. - Cloud-Migration und Modernisierung der Infrastruktur
Der Umstieg auf cloudbasierte Lösungen ist ein zentraler Hebel für Flexibilität, Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit. Moderne Cloud-Infrastrukturen erleichtern die Integration neuer AI-Services und ermöglichen es, Innovationen wie Microsoft Copilot oder Agentic AI produktiv zu nutzen. Ein praktisches Beispiel ist hier die Migration der Telefonie in die Cloud: Erst dadurch lassen sich Gesprächsinhalte systematisch erfassen und für AI-gestützte Auswertungen nutzbar machen. Security, Governance und Datenklassifizierung stärken
Mit der zunehmenden Nutzung von AI steigen auch die Anforderungen an Datenschutz, Identitätsmanagement und Governance. Unternehmen sollten ihre Sicherheitskonzepte überprüfen und anpassen sowie Lösungen zur Datenklassifizierung wie z.B. Microsoft Purview einführen, um Daten sowohl zu schützen als auch für AI nutzbar zu machen.
Fazit: Infrastruktur als Basis für AI
AI verändert die technologische Basis von Unternehmen grundlegend. Damit moderne AI-Anwendungen sicher, skalierbar und produktiv eingesetzt werden können, braucht es eine konsolidierte und leistungsfähige Infrastruktur. Die Microsoft Ignite 2025 hat deutlich gemacht, wie stark diese Anforderungen steigen. Jetzt gilt es, die eigene Infrastruktur zu überprüfen und gezielt weiterzuentwickeln. Wer die Potenziale von AI nutzen möchte, braucht ein solides technologisches Fundament. Mit einem klaren Vorgehen und der passenden Unterstützung wird der Weg zur AI Readiness konkret und gut umsetzbar.
Den Status quo verstehen und gezielt weiterentwickeln
Viele Unternehmen wissen, dass sie handeln müssen. Gleichzeitig bleibt häufig unklar, wo sie aktuell stehen und welche Schritte für eine optimale AI Readiness notwendig sind. Um diese Punkte strukturiert zu klären, kann ein professionelles Format unterstützen. Ein gezielter Workshop ermöglicht es, den Status quo objektiv zu analysieren, Einspar- und Optimierungspotenziale zu identifizieren und einen klaren Fahrplan für die nächsten Schritte zu entwickeln.
Infrastruktur optimieren, Kosten senken, KI ermöglichen
Campana & Schott unterstützt Sie dabei, Ihre Infrastruktur fit für AI zu machen – mit dem InfraValue Workshop als strukturiertem Einstieg in die AI Readiness.