„Learning by doing war für mich der Schlüssel.“

Im Rahmen unserer Interviewreihe „Studi Stories“ haben wir mit Andreas Nacke gesprochen – Senior Consultant in der App Innovation und Co-Lead der CS University. Im Gespräch erzählt er, wie er über seine Abschlussarbeit zu CS gekommen ist, welche Erfahrungen ihn geprägt haben und warum er sich heute mit viel Engagement für den Austausch unter Studierenden einsetzt.

 

Dabei gibt er persönliche Einblicke in seinen Werdegang, seine Motivation und seine Rolle als Co-Lead der CS University.

 

Hi Andreas! Erzähl uns zu Beginn doch bitte kurz, wie du zu CS gekommen bist.

Während meines Auslandssemesters habe ich nach einem praxisnahen Thema für meine Abschlussarbeit gesucht. Über die Goethe-Universität in Frankfurt bin ich auf Campana & Schott aufmerksam geworden. Ein Thema hat mich direkt angesprochen, die Gespräche waren offen und angenehm – und schnell war klar: Das passt. 

Und was hat dich überzeugt, nach deinem Studium fest bei uns einzusteigen?

Der Einstieg als Graduating Student verlief unkompliziert, und auch der Übergang zur Festanstellung war fließend. Ich konnte meine Projekte einfach weiterführen und habe zunehmend Verantwortung übernommen. Was mich letztlich überzeugt hat, mich fest für CS zu entscheiden, war die Kombination aus spannenden Aufgaben, einem offenen Miteinander und der Möglichkeit, mich persönlich weiterzuentwickeln. Ich wollte sehen, wie sich das entwickelt – und drei Jahre später bin ich immer noch hier.

Das klingt nach einer guten Kombi! Gibt es denn etwas, das dir während deiner Studi-Zeit besonders geholfen hat?

Learning by doing war für mich der Schlüssel. Mit einem erfahrenen Projektleiter an meiner Seite konnte ich mich in neue Technologien einarbeiten und schnell eigene Themen übernehmen. Besonders geholfen hat mir, dass ich früh Verantwortung übernehmen durfte und mir zugetraut wurde, Dinge eigenständig umzusetzen – auch wenn mal etwas nicht perfekt lief.

Und hattest du auch während deiner Masterarbeit ein besonderen Life Hack?

Ich habe gelernt, meine Grenzen zu kennen und offen zu kommunizieren. Gerade während der Abschlussarbeit war es wichtig, Prioritäten zu setzen und mich selbst gut zu organisieren. Ich habe meine Zeiten angepasst und klar gesagt, was gerade geht – das wurde akzeptiert. Sport war mein Ventil, um den Kopf freizukriegen.

Du hast damals als Graduating Student das Angebot der CS University genutzt. Wie wurdest du Teil der CS University – und was ist dir heute, als CO-Lead, besonders wichtig?

Schon als Graduating Student war ich Teil der CS University – damals noch als Mitglied. Der Austausch hat mir extrem geholfen: Zu merken, dass es anderen ähnlich geht, neue Impulse zu bekommen und ehrliches Feedback zu erhalten – das war für mich sehr wertvoll. Heute gestalte ich die CS University als Co-Lead aktiv mit. Ich hatte als Student schon Ideen, wie wir Dinge verbessern können – und Lust, das umzusetzen. Mein Ziel ist es, Studierende zusammenzubringen, wissenschaftlichen Austausch zu fördern und einen geschützten Raum zu schaffen, in dem offen gesprochen werden kann. Es geht darum, Feedback zu ermöglichen – ehrlich, konstruktiv und ohne Angst, bewertet zu werden.

Stichwort Feedback. Welchen Rat gibst du Studierenden gerne mit auf den Weg?

Offen sein – mit offenen Karten spielen, sagen, was los ist, was geht und was nicht. Niemand erwartet, dass man alles perfekt kann. Wir sind alle hier, um zu lernen. Für Graduating Students empfehle ich: Einen groben Zeitplan haben, und akzeptieren, dass sich dieser wahrscheinlich noch mindestens drei Mal ändern wird (lacht).

Worauf bist du besonders stolz, wenn du auf deinen bisherigen Weg bei CS zurückblickst?

Ich bin stolz darauf, dass ich mich schnell in meinem Bereich eingearbeitet habe und früh Verantwortung übernehmen konnte. Und dass das, was ich leiste, gesehen und wertgeschätzt wird.

 

Vielen Dank für das Gespräch mit dir, Andreas!

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