Sebastian, schön, dass du dir Zeit nimmst. Für alle, die dich noch nicht kennen: Wer bist du, was machst du bei CS und wie hat deine Reise hier begonnen?
Sehr gerne! Ich bin Sebastian, 28 Jahre alt, und arbeite in der Practice Unit „Implementation & Project Management Strategy“. Ich bin im April 2024 über meine Masterarbeit zu CS gekommen. Dank einer Kooperation meines Fachbereichs an der TU Darmstadt mit CS bin ich auf die ausgeschriebene Thesis aufmerksam geworden. Nach meiner Zeit als Masterand bin ich dann im April 2025 fest eingestiegen.
War für dich sofort klar: Ich will ins Consulting?
Ehrlich gesagt war ich mir am Anfang gar nicht so sicher. Ich wollte mir das Consulting auf jeden Fall ansehen, bevor ich eine endgültige Entscheidung für meine Karriere treffe. Die Masterarbeit war dafür das perfekte Format: Einerseits schreibt man seine Thesis mit professioneller Betreuung, andererseits kann man als Werkstudent bereits in verschiedenste Projekte und Themen eintauchen. Das war perfekt für mich, weil ich das Consulting „nebenbei“ kennenlernen konnte. Letztlich hat mich CS in dieser Zeit einfach überzeugt.
Was genau war der ausschlaggebende Punkt?
Vor allem die Kultur und das Miteinander am Standort Frankfurt. Ich habe über die CS University sehr schnell viele andere Masteranden kennengelernt, die alle total offen und hilfsbereit waren. Wir konnten uns über Probleme austauschen, egal ob fachlich oder im Schreibprozess der Thesis. Viele waren schon einen Schritt weiter als ich und konnten mir wertvolle Tipps geben. Daraus sind mittlerweile auch echte Freundschaften entstanden. Das ist natürlich ein riesiger Bonus, wenn der Job nicht nur Arbeit ist.
Was macht für dich die CS Kultur noch aus?
Von Anfang an wird klar kommuniziert, dass man offen sein soll – egal, ob einem etwas nicht passt oder man Unterstützung braucht. Auch der persönliche Austausch kommt dabei nicht zu kurz. In der Mittagspause oder in den ersten Minuten eines Calls geht es nicht nur starr um das Business. Man erzählt vom Wochenende, entdeckt Gemeinsamkeiten und baut eine echte persönliche Verbindung auf. Das macht die Zusammenarbeit extrem angenehm.
Sprechen wir über deine Masterarbeit. Du hast diese nicht nur erfolgreich abgeschlossen, sondern dafür auch den Deutschen Studienpreis Projektmanagement erhalten. Worum ging es dabei genau?
In meiner Arbeit habe ich untersucht, wie das Projektportfoliomanagement (PPM) durch generative KI – also Tools wie ChatGPT – unterstützt oder optimiert werden kann. Konkret ging es um die Portfolioplanung: Wie priorisiert man Projekte ressourcentechnisch so, dass sie zur Unternehmensstrategie passen? In einer Fallstudie habe ich zwei Gruppen von Portfoliomanagern verglichen – eine Gruppe arbeitete klassisch, die andere durfte KI benutzen. Ich wollte wissen: Wie kann KI überhaupt unterstützen? Entstehen dadurch bessere Ergebnisse? Und wie wird diese Unterstützung überhaupt wahrgenommen?
Wie kam es denn zu der Einreichung?
Von dem Studienpreis selbst habe ich tatsächlich erst durch meine Betreuerin Jadena erfahren. Sie hat diesen Preis selbst schon zweimal gewonnen. Aber auch mein Unibetreuer hat mir unabhängig davon geraten, die Arbeit einfach einzureichen – vor allem, weil das Thema extrem aktuell und praxisnah war. Ich dachte mir: Verlieren kann man ja nichts. (lacht)
Weitere Informationen zum Deutschen Studienpreis Projektmanagement
Nach der Thesis kam der Festeinstieg. Wie hast du denn das Onboarding erlebt?
Das Onboarding war sehr cool organisiert. Ein Highlight war das Start-up-Camp, wo man direkt Anschluss zu neuen Leuten aus ganz anderen Fachbereichen findet. Auch wenn ich durch die Masterandenzeit schon viel kannte, war es gut, das Wissen noch einmal zu festigen. Und ich habe nochmal gesehen: Man kann sich hier wirklich an jeden wenden, wenn man Fragen oder Probleme hat – jeder ist hilfsbereit.
Mein Top-Learning ist definitiv die Erkenntnis, dass ich oft schon viel mehr kann, als ich mir selbst zutraue. Gerade am Anfang fühlt man sich noch nicht ganz bereit für bestimmte Situationen – zum Beispiel sehr spontan einen Workshop zu übernehmen. Da hat man erstmal Respekt vor der Herausforderung, aber man merkt auch schnell: Ich bekomme das hin! Und auch die Bestärkung durch die Kollegen ist unglaublich viel wert.
Danke Sebastian für das Gespräch!
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