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CEO-Blog März 2015

24.02.2016

Die aktuelle Teilnehmerentwicklung der Kaminabende von CS sorgt für einige Überraschung.

Nachhaltig und effektiv: Projektmanagement-Kompetenz ist Kernaufgabe für Unternehmen und bringt Wettbewerbsvorteile.

Mehr als doppelt so viele Teilnehmer als üblich sind bereits angemeldet. Was ist passiert? Das Thema des Abends und auch der Podiumsdiskussion ist die Nachhaltigkeit von Projektmanagement. Offenbar ist mit diesem Thema der Finger in die Wunde gelegt. Das Feuer des Projektmanagements kostet viel Energie und ohne laufende „Energiezufuhr“, insbesondere verstanden als Engagement der Führungsebene, gehen Wirkung und Bedeutung des Projektmanagements zurück.

Dabei handelt es sich um eine Kernaufgabe in Unternehmen, wie ein Blick auf die 6. Multiprojektmanagement-Studie der TU Berlin zeigt: Mehr als die Hälfte der Befragten gab an „Projektmanagement stellt eine Kernkompetenz für unser Unternehmen dar“ Fast zwei Drittel erklärten sogar „PM-Kompetenz ist in unserer Branche wettbewerbsentscheidend“.

Nachhaltigkeit und exzellente Wirkung des Projektmanagements ist nur durch kontinuierlichen Wandel möglich. Wir empfehlen einmal im Jahr zu bewerten: trifft das bestehende Projektmanagement in unserem Unternehmen wirklich die kritischen Bedarfe? Welcher Nutzen, welcher Mehrwert wird aktuell geleistet? Ohne den Diskussionen und Ergebnissen vorweg greifen zu wollen – es gibt auf jeden Fall konkrete Indikatoren, wann eine Anpassung des Projektmanagements nahezu sicher notwendig ist:

  • Die Unternehmensstrategie hat sich stark geändert (zum Beispiel hin zur Kostenführerschaft)
  • Das Unternehmen befindet sich in einer massiven Umstrukturierung (die zum Beispiel auch durch eine Unternehmensfusion/Merger entsteht)
  • Oder es zeigen sich im Unternehmen schlicht unbefriedigende Projektleistungen und wiederkehrende Fehlentwicklungen in Projekten

Und selbst wenn diese Ereignisse nicht vorliegen, ergeben sich zwei generelle Aufhänger, die auch in der MPM-Studie aus Berlin herausstechen: Top-Performer im Projektmanagement stellen ihre Kunden besser zufrieden und sorgen insbesondere dafür, dass die Kunden/Auftraggeber die Projektergebnisse auch effektiv nutzen können. Und das machen sie zu ca. 20% besser als der Durchschnitt. Zugleich legen Top-Performer größeren Wert auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Projekten. Auch das macht sie gegenüber dem Durchschnitt um mehr als 20% besser.

Stellen Sie sich auf eine permanente Weiterentwicklung des Projektmanagements ein. Nur dann entsteht Nachhaltigkeit. Seien Sie lieber der erste, der weit vor anderen überlegt: wie wird sich der konkrete Bedarf an das Projektmanagement in unserem Unternehmen verändern? Wir bei Campana & Schott empfehlen dazu, dem P3M-Ansatz zu folgen und immer die drei P zu fokussieren: Projekt-, Programm- und Portfoliomanagement. Außerdem gilt es immer vier Dimensionen im Zusammenspiel zu betrachten: vorhandene Kompetenzen, die Organisation (Aufbau), die Prozesse (Ablauf) und unterstützende IT-Werkzeuge.

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