Copilot bei Campana & Schott: Vom Rollout zum ganzheitlichen Kulturwandel

Copilot steht bei Campana & Schott für mehr als Effizienz. Der Rollout wurde zum Ausgangspunkt eines Kulturwandels, der Arbeit, Denken und Zusammenarbeit neu verbindet.

Was passiert, wenn ein KI-Tool nicht nur eingeführt, sondern wirklich gelebt wird? 
Bei Campana & Schott wurde aus dem Rollout von Microsoft Copilot ein Kulturwandel, der den Arbeitsalltag im Unternehmen nachhaltig verändert hat. Diese Erfahrung zeigt, was möglich ist, wenn Technologie, Haltung und Lernkultur zusammenwirken.

Die Fakten auf einen Blick: Heute arbeiten 95 Prozent der Mitarbeitenden regelmäßig mit Copilot. Sie gewinnen im Durchschnitt rund 99 Minuten pro Woche – Zeit, die sie gezielt für kreative, strategische oder analytische Aufgaben nutzen. Der Erfolg von KI hängt also nicht allein von der Technik ab, sondern davon, wie Menschen sie in ihren Alltag integrieren. Ein genauerer Blick zeigt, wie Campana & Schott diesen Wandel gestaltet hat. 

Von der Einführung zum Lernprozess

Generative KI ist längst Teil moderner Wissensarbeit. Doch echte Veränderung entsteht erst dort, wo Unternehmen nicht nur Tools einführen, sondern Kompetenzen, Strukturen und eine neue Haltung entwickeln. Campana & Schott hat Copilot deshalb nicht als reines IT-Projekt verstanden, sondern als Ausgangspunkt für einen kontinuierlichen Lernprozess.

„Erfolg entsteht nicht durch die Einführung eines Tools, sondern dadurch, wie Menschen es in ihren Alltag integrieren“, sagt Lisa Burr, Managing Consultant und Expert AI Solutions, die den internen Rollout mit verantwortet hat. „Wir wollten, dass Mitarbeitende verstehen, was Copilot für ihre tägliche Arbeit bedeutet und die Sicherheit gewinnen, selbst neue Anwendungsfälle zu entdecken.“

Bereits vor dem eigentlichen Rollout startete Campana & Schott mit einer Vorbereitungsphase in der Governance-Strukturen, in der technische Grundlagen geschaffen wurden. Ziel war es, beim offiziellen Start auf einer stabilen Basis aufzubauen. Dazu gehörten interne Richtlinien zum sicheren Umgang mit KI, die Einrichtung klarer Zuständigkeiten sowie erste Schulungsmaterialien und Use Case Workshops, die den praktischen Einstieg erleichterten. 

Erfolgsfaktoren: Change, Enablement, Governance

Der Rollout begann mit ausgewählten Pilotteams, die Copilot im Arbeitsalltag testeten und wertvolle Erkenntnisse sammelten. Ihre Erfahrungen flossen in die nächste Phase ein, in der das Tool schrittweise im gesamten Unternehmen eingeführt wurde. So entstand eine transparente und nachvollziehbare Struktur, die Vertrauen förderte. Vier Elemente waren dabei besonders wichtig, um Copilot nachhaltig im Unternehmen zu verankern.

  • Change Management als Grundlage.
    Kommunikation und Beteiligung standen im Mittelpunkt, von Infosessions über Erfahrungsberichte aus Pilotteams bis zu internen Q&A-Formaten. So entstand früh eingemeinsames Verständnis und die Motivation, Neues auszuprobieren.
  • Enablement in der Breite. 
    Die Trainings zielten nicht nur auf Funktionen in Copilot ab, sondern auf ein neues Verständnis von der Arbeit mit KI. Mitarbeitende lernten, Copilot über die Chatfunktion hinaus produktiv einzusetzen, etwa beim Verfassen von Mails, Recherchen, Analysen oder der Vorbereitung von Meetings. Dieser praxisnahe Zugang schuf Selbstvertrauen und Experimentierfreude.
  • Governance als Rückgrat. 
    Damit Innovation verantwortungsvoll wachsen kann, braucht es klare Leitplanken. Campana & Schott hat dafür ein AI Architecture Team aufgebaut, das Richtlinien steuert. Diese Struktur schafft die Basis für ein Center of Excellence oder eine Agent Factory.  
  • Lernen in der Community.  
    Eine zentrale Rolle spielt bis heute die interne AI Community of Practice. Hier teilen Mitarbeitende ihre Erfahrungen, diskutieren neue Funktionen, tauschen Prompts aus und inspirieren sich gegenseitig. Wissen wird so nicht zentral verwaltet, sondern gemeinschaftlich weiterentwickelt. 

Vom Tool zur Haltung

Copilot ist bei Campana & Schott längst mehr als ein Produktivitätstool. Es steht für eine neue Haltung im Umgang mit Technologie, geprägt von Offenheit, Verantwortung und der Bereitschaft, Arbeit neu zu denken. KI wird nicht als Ersatz für menschliche Leistung gesehen, sondern als Impulsgeber, der Zusammenarbeit stärkt und neue Perspektiven eröffnet

„Wer über die Zukunft der Arbeit spricht, muss sie selbst gestalten“, sagt Boris Ovcak, Managing Partner und Leiter der Division Transformation of Work. „Wir haben Copilot nicht nur ausgerollt, sondern in unseren Alltag integriert. Es ist ein Werkzeug, das Denken, Kommunikation und Zusammenarbeit verändert.“

Diese Haltung prägt sowohl den internen Umgang mit Technologie als auch die Beratung von Kunden. Denn wer erlebt hat, wie sich Arbeitsweisen mit Copilot verändern, kann Organisationen authentisch auf ihrem Weg in die Zukunft begleiten.

Damit dieser Wandel dauerhaft trägt, wurde der Rollout als langfristiges Programm angelegt. Mit der AI Community, dem AI Architecture Team und eines standardisierten Prozesses zur Use Case Identifikation hat Campana & Schott Strukturen geschaffen, um den verantwortungsvollen Umgang mit KI kontinuierlich zu fördern. Das reicht vom Scouting neuer Technologien bis zur Priorisierung von Agent Use Cases in den Fachbereichen.

Gerade dieser fachbereichsspezifische Ansatz zeigt, wie sich die Rolle von KI im Unternehmen weiterentwickelt. Neben klassischen Szenarien in Marketing oder HR entstehen zunehmend intelligente Agentenlösungen, die Prozesse automatisieren, Daten sinnvoll verknüpfen und messbaren Mehrwert schaffen. KI wird so zu einem festen Bestandteil der Unternehmensentwicklung und zum Treiber einer neuen Lern- und Arbeitskultur. 

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Lisa Burr

Managing Consultant Expert AI Solutions

Boris Ovcak

Partner Modern Work