Beeke, für alle, die dich nicht kennen: Wer bist du, was machst du bei CS und wie bist du zu uns gekommen?
Ich bin Beeke und arbeite am Hamburger Standort in der Unit Change Management+. Ursprünglich habe ich Psychologie studiert und mich schon damals für Change Management und die Frage interessiert, wie Menschen in Organisationen funktionieren. Zu CS bin ich über die Empfehlung einer ehemaligen Kollegin gekommen, die regelrecht davon geschwärmt hat. Und ich kann sagen: Was mir damals beschrieben wurde, habe ich hier tatsächlich vorgefunden: Eine sehr faire Kultur, in der man viel zurückbekommt, wenn man sich viel einbringt.
Du arbeitest im Change Management+. Was kann man sich darunter vorstellen und wie sieht dein Arbeitsalltag aus?
Mein Fokus hat sich über die Zeit gewandelt. Früher habe ich viel klassisches Adoption and Change Management gemacht, also technische Einführungen beim Kunden, von Microsoft Teams bis hin zu KI-Lösungen wie Copilot, inklusive der strategischen Verankerung im Unternehmen.
Inzwischen liegt mein Schwerpunkt auf Organisational Change Management, dem Bereich, aus dem ich ursprünglich komme und der sehr gut zu meinem psychologischen Hintergrund passt. Aktuell beschäftige ich mich viel mit Kulturthemen: Soll- und Ist-Kultur, Feedbackkultur, psychologische Sicherheit und Führung. Dabei führe ich viele Interviews und bin nah an der Organisation. Beziehungspflege ist dabei zentral, denn ein Prozess kann gut aufgesetzt sein, aber wenn es zwischenmenschlich hakt, funktioniert er nicht mehr. Meine Aufgabe ist im Grunde ein Enablement der Organisation: sicherzustellen, dass Prozesse und Schnittstellen funktionieren und der menschliche Faktor nicht zu kurz kommt.
War die Veränderung deines Themenbereichs eine bewusste Entscheidung?
Ja, das war ein expliziter Wunsch. Ich bin meiner Führungskraft sehr dankbar, dass sie mich dabei unterstützt hat. Was ich besonders positiv finde: Wenn man bei CS offen anspricht, wohin man sich entwickeln möchte, wird wirklich versucht, das möglich zu machen. Das klappt nicht immer sofort, aber die Wünsche werden ernst genommen.
Du hast über das Thema Beziehungspflege gesprochen. Wie wirkt sich das in deinem Arbeitsalltag aus? Bist du oft beim Kunden vor Ort?
Vor Ort zu sein hilft enorm. Man trinkt mal einen Kaffee zusammen, lernt die Menschen kennen und baut Vertrauen auf. Als Beraterin ist das ein sehr impliziter, aber total wichtiger Skill. Selten erzählen einem die Leute vieles von allein, da hilft es, über Hobbys oder Interessen einen natürlichen Gesprächseinstieg zu finden und so auch auf die wirklich wichtigen Themen zu kommen.
Was macht dir an deiner Arbeit besonders Spaß?
Ich arbeite unglaublich gerne mit Menschen, das war schon der Hauptgrund für mein Psychologiestudium. In meiner Rolle kann ich das mit den Methoden verbinden, die ich in Ausbildung und Berufserfahrung gelernt habe. Gleichzeitig bekomme ich viel Vertrauen und Gestaltungsspielraum, um die Dinge, die ich gut kann, auch wirklich einzusetzen.
Du hast unterschiedlich viele Projekte parallel betreut. Wie gehst du damit um?
Das ist sehr projektabhängig. Ich hatte alles – von einem Mandat bis hin zu sieben oder acht gleichzeitig. Ab sieben wird es wirklich herausfordernd, besonders wenn die Themen sich stark unterscheiden. Aktuell habe ich nur ein Mandat, und das tut dem Thema gut. Es sind softere, menschliche Themen, bei denen man mehr Zeit zum Reindenken braucht.
Welche Tipps würdest du Junior Consultants für den Projektalltag mitgeben?
Erstens: Eine gute Struktur für Aufgaben und Prioritäten – egal mit welchem Tool. Zweitens: Zeit in ein gutes Onboarding investieren, das zahlt sich immer aus. Und drittens: Unterstützung aktiv annehmen. Bei CS gibt es viele erfahrene Menschen, die gerne helfen. Man muss nur den Mut haben, Fragen zu stellen.
Zum Abschluss: Wie würdest du CS jemandem beschreiben, der über eine Bewerbung nachdenkt?
Unser Statement „Working with us: just be" trifft es ziemlich gut. Natürlich sind wir eine Beratung mit entsprechenden Anforderungen. Aber hier werden unterschiedliche Persönlichkeiten und Arbeitsweisen geschätzt und nicht nur die Arbeitskraft, sondern auch der Mensch dahinter. Für mich ist CS ein sehr menschlicher und fairer Arbeitgeber.
Vielen Dank, Beeke, für das Interview!
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