Sasha, wie bist du eigentlich zu CS gekommen?
Ganz klassisch – und gleichzeitig gar nicht so klassisch (lacht). Ich wurde Ende 2022 über LinkedIn angeschrieben, ob ich 15 Minuten Zeit für ein kurzes Gespräch hätte. Am Ende wurde daraus eine ganze Stunde – und es hat einfach menschlich gepasst. Heute bin ich dem Hamburger Office zugeordnet, arbeite aber meist aus Bremen. In der App Innovation Unit beschäftige ich mich mit Business-Applikationen, Automatisierungen und mittlerweile auch mit Copilot- und Agent-Technologien. Kurz gesagt: Ich helfe Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse durch smarte Apps effizienter zu gestalten.
Du hast ursprünglich gar nichts mit IT studiert – wie kam der Wechsel?
Stimmt, mein Weg war ziemlich unkonventionell. Ich habe Außenwirtschaft und Internationale Beziehungen studiert, also eher Politik und Wirtschaft. Nach dem Studium war ich einige Zeit auf Jobsuche – bis ich durch einen ehemaligen Kommilitonen in eine Quereinsteiger-Akademie gerutscht bin, die IT-Grundlagen vermittelt. Dort kam ich das erste Mal mit dem Microsoft-Stack in Kontakt, vor allem mit der Power Platform. Das war mein Einstieg in die IT-Welt.
Und warum dann der Schritt ins Consulting?
Ich wollte möglichst schnell, möglichst viel lernen. In der Beratung hast du ständig neue Projekte, Themen und Kunden – das war genau das Umfeld, das ich gesucht habe. Eine Trainerin meinte damals zu mir: „Sasha, du brauchst Abwechslung – geh in die Beratung.“ Und sie hatte recht. Ich wollte tiefer in die IT eintauchen und gleichzeitig verstehen, wie Technologie in unterschiedlichen Unternehmen eingesetzt wird. Bei CS habe ich beides gefunden.
Heute arbeitest du in unserer Unit App Innovation. Wo liegt euer Fokus?
Wir sind die Expert:innen für Business Applikationen – von der Entwicklung bis zur Governance. Das heißt: Wir bauen Lösungen mit der Power Platform oder mit klassischem Code, helfen Kunden beim Plattformbetrieb und beraten, wie man solche Tools sinnvoll im Unternehmen einführt. Unser Ziel ist, Technologie so einzusetzen, dass sie den Arbeitsalltag wirklich einfacher macht.
Als du ins Consulting kamst, waren Abwechslung und Weiterentwicklung für dich die Treiber. Wenn du auf die Möglichkeiten bei CS schaust, was gefällt dir hier besonders?
Ganz klar die Freiheit, meinen eigenen Weg zu gestalten. Es gibt keine starren Karrierepfade – ich kann selbst entscheiden, ob ich mich eher in Richtung App-Entwicklung, Projektmanagement oder etwas ganz anderes entwickeln möchte. Das System mit den Skillprofilen hilft dabei, den Überblick zu behalten. Und auch bei der Projektwahl habe ich Mitspracherecht – das ist in der Beratung nicht selbstverständlich.
Aktuell sehe ich langfristig meinen Schwerpunkt eher im IT-Projektmanagement, aber ich mag es auch, selbst mit Low-Code Tools zu arbeiten. Bei CS kann ich beides verbinden, ohne das Unternehmen wechseln zu müssen. Diese Flexibilität ist Gold wert.
Blicken wir noch einmal auf deinen Start bei uns. Du sagtest, aus einem geplanten 15 Minuten Gespräch wurde am Ende eine Stunde. Was hat dich damals überzeugt?
Ehrlich gesagt: das Menschliche. Schon im ersten Gespräch hatte ich das Gefühl, nicht mit einem Recruiter zu sprechen, der einfach nur eine Stelle verkaufen will, sondern mit jemandem, der verstehen wollte, ob ich kulturell ins Team passe.
Und dann kam ein Punkt, der mir persönlich sehr wichtig ist und war: Ich bin queer und transgender – bei CS brauchte ich mich von Anfang an nicht verstecken. Auch bei meinem zukünftigen Team Lead habe ich gemerkt, dass er sich mit diesem Thema bereits befasst hatte und ich mit ihm darüber offen sprechen konnte.
Und ja – das Hamburger Office mit der Dachterrasse an der Alster war natürlich auch ein Pluspunkt (lacht). Ich hatte den Rundgang auf Instagram gesehen und dachte: Das wirkt eher wie eine Wohngemeinschaft, in der alle gerne zusammenarbeiten. Und genauso fühlt es sich heute an, wenn ich dort bin.
Wie erlebst du diese Kultur im Alltag?
Sehr natürlich. Ich kann offen über Themen sprechen, die mich beschäftigen, ohne dass es komisch ist. Es ist wirklich ein Vorteil, dass das Thema LGBTIQ oder auch transgender-sein zumindest soweit im Unternehmen bekannt ist, dass ich mir kaum Gedanken machen muss, anstrengende Fragen beantworten zu müssen oder es tagtäglich zu erklären, obwohl ich mich eigentlich auf meine Arbeit fokussieren muss und möchte.
Ich hatte vorher erlebt, wie es ist, wenn man sich im Job verstecken muss – bei CS war das bisher nie ein Thema.
Eine schöne Überleitung zu meiner letzten Frage: Was bedeutet für dich unser Claim „Working with us: Just be“?
Für mich klingen dabei zwei Worte stark mit: Menschlichkeit und Flexibilität.
Menschlichkeit, weil ich hier bisher nie das Gefühl habe, nur eine Nummer zu sein. Ich kann mit allen – vom Consultant bis zur Führungskraft – auf Augenhöhe reden. Und Flexibilität, weil ich mein Arbeitsleben wirklich so gestalten kann, wie es zu mir passt: Teilzeit, Homeoffice, spannende Projekte.
CS gibt mir die Freiheit, Arbeit, Identität und Privates miteinander zu verbinden – ohne mich verbiegen zu müssen. Und das ist für mich die Bedeutung von „Just be“.
Herzlichen Dank für das offene Gespräch, Sasha!
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