Wie wird aus der breiten Nutzung generativer KI messbare Wertschöpfung für das gesamte Unternehmen? Viele Organisationen haben den Einstieg in GenAI erfolgreich gemeistert. Der Schritt von einzelnen Anwendungen zu skalierbaren Lösungen gelingt bislang jedoch nur selten.
Genau an diesem Punkt setzt der im IT-Fachportal BigData-Insider erschienene Fachbeitrag „Vom Pilot in die Wertschöpfung: Wie Unternehmen GenAI jetzt skalieren können“ an. Auf Grundlage der Deutschen Social Collaboration Studie 2026 zeigt Autor Boris Ovcak, Managing Partner und Leiter der Division Transformation of Work bei Campana & Schott, warum der entscheidende Engpass meist nicht in der Technologie, sondern in der Organisation liegt. Für die Studie hat Campana & Schott gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt mehr als 200 Führungskräfte befragt.
Breite Nutzung ist noch keine Reife
GenAI ist im Arbeitsalltag angekommen. Der Einsatz konzentriert sich bislang jedoch vor allem auf generische Aufgaben wie Texterstellung, Recherche oder Übersetzung. In fachbereichsspezifischen Prozessen, in denen der eigentliche Wertschöpfungshebel liegt, nutzen weniger als 15 Prozent der Unternehmen die Technologie, wie die Studie zeigt.
Auch bei Strategie und Steuerung besteht Nachholbedarf. Zwar beschäftigen sich 95,3 Prozent der Unternehmen mit einer KI-Strategie, tatsächlich umgesetzt haben sie jedoch erst 24,6 Prozent. Eine zentrale Instanz wie ein AI Office außerhalb der IT haben lediglich 6,2 Prozent etabliert. So bleibt KI trotz breiter Nutzung häufig in einer verlängerten Pilotphase.
Skalierung braucht ein Betriebsmodell
Der Fachbeitrag macht deutlich, dass erfolgreiche Lösungen in standardisierte und wiederverwendbare Strukturen überführt werden müssen. Ein möglicher Ansatz dafür ist die Agent Factory. Sie verbindet klare Geschäftsziele, verbindliche Governance, wiederverwendbare Bausteine und messbare Erfolgskriterien.
Entscheidend bleibt außerdem die Befähigung der Mitarbeitenden. Erst wenn Technologie, Organisation und Kompetenzen zusammenwirken, wird aus einem funktionierenden Pilotprojekt ein verlässlicher Betrieb und aus breiter GenAI-Nutzung nachhaltige Wertschöpfung.
Mehr erfahren?
Den vollständigen Fachbeitrag „Vom Pilot in die Wertschöpfung: Wie Unternehmen GenAI jetzt skalieren können“ finden Sie hier: